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Dritter
Reisebericht:
Von Cairns
nach
Darwin –
durch die
Savanne –
19. Aug.
2007 bis 4. Sept.
2007
Wir
starten
von Cairns
im Osten
(Queensland)
auf den
dritten
großen
Steckenabschnitt.
Über die
Atherton
Tablelands
und den
Gulf-Savannah-Highway
werden wir
u.a. den
Undara
Volcanic
National
Park, die
Minenstadt
Mount Isa,
den
Katherine
Gorge und
die
dortigen
Hot
Springs,
den
Kakadu-
und den
Litchfield-Nationalpark
besuchen
und
schließlich
in der
Stadt
Darwin, im
Norden
Australiens
(Northern
Territory)
ankommen.
Diesmal
überwiegend
komfortabel
auf
geteerten
Straßen.
Atherton
Tablelands
Dieses
grüne,
fruchtbare
und bis zu
1100 m
hohe und
hügelige
Gebiet
südwestlich
von Cairns
ist für
australische
Verhältnisse
möglicherweise
etwas
besonderes.
Wir hatten
uns unter
“Tablelands”
zunächst
eher ein
hochliegendes
flaches
Land
vorgestellt,
doch eine
kleine
sanfte
Kurvenstraße
folgt
gemütlich
auf und ab
der
nächsten.

Uns
erinnerte
es sehr an
deutsche
grüne
hügelige
Kuhweiden,
natürlich
mit den
gleichen
schwarz-weißen
Kühen –
nur die
Vegetation
war so
völlig
ungewohnt.
Auch der
beeindruckende
Mount
Hypipamee
Kratersee
in 138 m
Tiefe, die
vielen
schönen
Wasserfälle
im
Regenwald,
die Granit
Gorge in
der Nähe
von
Mareeba
mit den
vielen
Wallabies,
die sich
von den
Besuchern
mit bereit
gestelltem
Futter
füttern
lassen
(privater
Park,
Eintritt)
und die
beiden
fantastischen
riesigen
Würgefeigen
– Curtain
Fig Tree
und
Cathedral
Fig Tree –
sprechen
nun
wirklich
eher für
Australien
als für
Deutschland.

Wir campen
überwiegend
in
Naturparks
im
Regenwald
(4,50
Dollar pro
Person
oder auf
privatem
Camping in
Kuranda 22
Dollar pro
Nacht)
oder am
großen
Lake
Tinaroo
(privater
Camping,
12 Dollar
für
unpowered
campsite).
Abends
gibts
regelmäßig
Lagerfeuer
– Licht im
totalen
Dunkel und
angenehme
Wärme
gleichzeitig,
denn hier
ist es
immer noch
deutlich
kühl.
Queensland
ist auf
abendliches
Feuer
eingestellt.
Es gibt
nur wenige
Stellen,
an denen
das
abendliche
Campfeuer
mit
Bedauern
verboten
wird. In
der Regel
sind
Feuerstellen
– für den
einelnen
Camper
oder
Sammelstellen-
eingerichtet
und Holz
liegt
jederzeit
ausreichend
herum. Nur
selten
wird
gebeten,
das Holz
lieber zu
kaufen und
das lokal
herumliegende
unbedingt
den
dortigen
Wildtieren
und der
natürlichen
Kompostierung
zu
überlassen.
Undara
Volcanic
National
Park
Die
Atherton
Tablelands
hatten wir
bereits
auf
unserem
Weg die
Ostküste
hoch –
also vor
unserem
Trip nach
Cape York
besucht.

Jetzt
starten
wir erneut
von Cairns
aus in
Richtung
Tablelands,
biegen
direkt
südlich
von Cairns
ins
Landesinnere
Richtung
Yungaburra
ab –
schöne
Auf- und
Ab-Kurvenstrecke
durch den
Küsten-Hügel-Zug
hindurch.
Wir fahren
durch
tiefliegende
Wolken.
Treffen
auf zwei
verrückte
Motorradfahrer.
Beide
wohnen in
Cairns und
stehen auf
Schnelligkeit.
Einer hat
zwei
Gespanne,
selbstgebaut.
Bei der
Verabschiedung
gibt er so
viel Gas,
dass er
sich fast
überschlägt
und mit
einem
entgegenkommenden
Fahrzeug
einen
Unfall
baut.
Completly
mad !!!
Sie geben
uns den
Tipp
unseren
Weg zu den
Undara
Vulkantuben
nicht nach
16:30 Uhr
fortzusetzen
– zu viele
Känguruhs
auf dieser
Strecke.
Känguruhs
haben
leider die
Eigenart,
ohne
rechts und
links zu
schauen,
einfach
über die
Straße zu
springen...
Die Undara
Vulkan-Tuben
sind
ausschließlich
über eine
geführte
Tour zu
besichtigen.
Die
kürzeste
Tour über
zwei
Stunden
kostet
stolze 40
Dollar.
Wir
übernachten
am
dortigen
Campingplatz,
der
überraschenderweise
nur 16
Dollar
kostet.

Der
gesamte
Park mit
Camping,
historischer
Tankstelle,
historischen
roten
Eisenbahnwaggons
(der
älteste
von 1888)
der
damaligen
Queensland
Rail, die
jetzt zur
Übernachtung
gemietet
werden
können,
mit
Swimmingpool,
Bistro in
den
Waggons,
Billiardtisch
und zwei
zahmen
Känguruhs,
die abends
wieder
zurück in
den Busch
hüpfen,
ist
touristisch
durchorganisiert,
sehr schön
angelegt
und bietet
zudem noch
markierte,
selbst
erkundbare
Bushwalks
(z.T. über
Granitfelsen)
verschiedener
Länge
durch den
schönen
Park. Also
selbst wen
Vulkantuben
nicht
interessieren,
der
Campingplatz
ist eine
Übernachtung
wert.
Die
Vulkantuben
sind vor
190.000
Jahren
entstanden
als Lava
“überkochte”
und
innerhalb
von 3
Monaten 23
Kubikkilometer
flüssiges
Gestein
ausspuckte,
die einen
164 km
langen
Strom vom
Krater bis
zum
entferntesten
Punkt
hinterließ.
Die
Lavamassen
suchten
sich die
bequemsten
Wege wie
Flussbetten
und Täler.
Kalte Luft
oben und
kühlere
Erde unten
schufen
nach und
nach eine
Kruste,
während im
Inneren
weitere
flüssige
Lava wie
in einer
Pipeline
(Lava
Tube)
floss. Als
der
Lavafluß
endete
blieb ein
hohles
Rohr aus
Fels und
Gestein
übrig. Im
Laufe der
Zeit
wurden die
Lava-Decken
dünn und
stürzten
an einigen
Stellen
ein. Dort
konnte
sich bis
heute
Regenwald-Vegetation
halten,
während
sich auf
dem Land
oben durch
zunehmende
Brände die
Vegetation
änderte.
Teile
dieser
LavaTuben
sind heute
in Undara
erschlossen
und können
besichtigt
werden
(Quelle:
deutscher
Informationstext
der
geführten
Tour).
Savanne –
Start in
die Hitze
– die
ersten ca.
1600 km

Die erste
Etappe von
Undara
nach
Normaton
(ca. 460
km) durch
glühende
Savanne
war
landschaftlich
nicht
spektakulär.
Morgens
noch
wolkig &
deutlich
kühl,
mittags
wolkenlos
blauer
Himmel,
Savannen-Vegetation
und
Gluthitze.
Freilaufende
und
totgefahrene
Kühe
zuhauf.
Roadtrain-Rindertransporter
mit bis zu
50 m Länge
in
glühender
Hitze.
Viele
totgefahrene
Känguruhs.
Die zweite
Etappe von
Normanton
bis knapp
vor Mount
Isa
gefällt
uns
dagegen
sehr gut:
abwechslungsreiche
Savanne,
viele
Tiere,
Dingos,
Reiher,
viele
blühende
Bäume.
Ab
Cloncurry
und um
Mount Isa
herum
hügelig
mit
schönen
Ausblicken.
In Mt.Isa
wollten
wir die
School of
Air
besuchen.
„Heute wg.
Prüfung
geschlossen.“
Ok, also
alternativ
ins
Visitor
Center,
Kaffee
trinken,
Broschüren
und Karten
aussuchen,
abschließend
Royal
Flying
Doctors
Besucherzentrum.
Savanne -
Buschfeuer

Stundenlang
fahren wir
durch die
Savanne
auf dem
Barkly
Highway
westwärts
auf eine
seltsame
Bewölkung
rechts am
Horizont
zu. Es
sieht fast
aus als
wenn es
dort in
der Ferne
regnet.
Wir können
es kaum
glauben,
denn rings
um uns ist
strahlend
blauer
Himmel und
glühende
Hitze.
Mit jeder
Stunde
werden die
Wolken
dort in
der Ferne
dichter,
haben
stärkeren
Kontakt
zur Erde.
Das sind
keine
Wolken,
die
abregnen,
das sind
Wolken von
Buschfeuer,
das
ziemlich
groß sein
muss.
Wir
erreichen
den Stuart
Highway,
der in
nördlicher
Richtung
nach
Darwin
führt. Die
Wolken
werden
immer
umfassender
und
schwärzer.
Nehmen
jetzt 180
Grad
unseres
Sichtfeldes
ein.
Mittlerweile
machen wir
uns doch
Gedanken,
ob dort
etwas
außer
Kontrolle
geraten
ist und
wir da
durch
müssen.
Wir haben
gelernt,
dass die
Aborigines
früher
regelmäßig
mit Beginn
der kalten
Jahreszeit
kleine
Feuer
entzündet
haben, um
das
verdörrte
Gras
abzubrennen
und damit
frisches
Graswachstum
und neues
Ausschlagen
der Bäume
(die das
Feuer
überlebt
haben) zu
bewirken.
Das sind
überwiegend
milde
Feuer, der
Schaden
den sie
anrichten
hält sich
in
Grenzen.
Dieses
frühzeitige
kontrollierte
Abbrennen
beugt
späteren
großen
unkontrollierten
Buschbränden
in der
heißen
Jahreszeit
vor. Das
provozierte
frische
Grün
entzündet
sich nicht
so leicht
wie das
verdorrte.
Mit
Ankunft
der Weißen
und der
Tötung und
Zurückdrängung
der
Aborigines
damals
geriet
dieses
“Reinigen
des
Landes”
ins
Hintertreffen
und große
Buschfeuer
verwüsteten
das Land.
Heute
arbeiten
Aborigines
und Weiße
zusammen,
regelmäßig
kontrolliert
abzubrennen
und
Buschfeuer
sind eine
Normalität,
auch nahe
an
Siedlungen.
Allerdings
– so
relativieren
zwei
Spinifex-Forscher,
mit denen
wir abends
zusammen
sitzen –
wird heute
zu häufig
abgebrannt
– die
Rinderfarmen
forcieren
es, um
ständig
frisches
Gras für
ihre Kühe
wachsen zu
lassen.
Insgesamt
laugt das
die
Pflanzenwelt
zu stark
aus. Nicht
jeder Baum
überlebt
jedes
Feuer oder
kann nach
jedem
Feuer
wieder
kräftig
ausschlagen.
Und … ein
dichter
Teppich
aus
hochgewachsenem
verdorrten
Spinnifexgras
schützt
die
ausgetrocknete
Erde und
die dort
lebenden
kleinen
Tiere
stärker
als ein
Büschel
grünen
Grases auf
einem
Quadratmeter
nackter
Erde.

Ein so
großes
Buschfeuer
wie heute
hatten wir
allerdings
noch nicht
gesehen.
Die
Flammen
schlagen
hoch,
züngeln
direkt an
der Straße
und uns
fliegen
große
schwarze
Vögel und
Massen von
Insekten –
vor allem
fliegende
Heuschrecken,
so groß
wie kleine
Vögel – um
die Ohren.
Alles
flüchtet
vor dem
Feuer.
Alles? NEIN
!
Wir lassen
uns wieder
von
Australiern
erklären:
Die großen
schwarzen
Vögel sind
bekannt
dafür,
dass sie
bereits
brennende
/
glimmende
Halme oder
Zweige
aufnehmen
und weiter
tragen,
das Feuer
also
weiträumig
entzünden.
Sie können
dann sehr
leicht ihr
Futter und
das für
ihre Brut
aus den
flüchtenden
Tiere und
Insekten
aussuchen.
Clever!
Die beiden
Spinnifexforscher
sagten
dazu:
unrealistisch,
kann nicht
sein !
Aborigine-Legende?
Savanne –
Normalitäten
und
Exzentritäten
Wir campen
20 km
nachdem
wir die
Feuer an
der Straße
hinter uns
gelassen
haben auf
Banka
Bank,
einer
ehemaligen
Cattle
Station
(Rinderfarm)
– einer
von drei
zusammengeschlossenen.
Zwei
werden
noch
betrieben,
Banka
Banka seit
5 Jahren
nicht
mehr.
Jeden
Abend um
19 Uhr
wird
Open-Air
dort eine
Dia-Show
gehalten
(kostenlos!)
mit Infos
über
Fakten und
Alltag auf
den beiden
Rinderfarmen.
650.000
Rinder
werden von
den beiden
Farmen
jedes Jahr
zusammen
getrieben
(Pferd,
Motorräder,
z.T über
hunderte
Kilometer),
dann in
riesigen
Roadtrains
nach
Darwin
gefahren
und dort
lebend
nach
Infonesien
verschifft.

Larrimah.
“Eigentlich”
ein
Campingplatz,
aber in
Wirklichkeit
eher ein
Zoo für
bedürftige
Tiere.
Alles
wirkt eher
Bio-Bauernhof-mässig.
Crocs im
Wasser,
Rinder mit
großen
Hörnern
auf der
(Camping-!)
Wiese
grasend.
Ein
Schwein
und die
Hühner
besuchen
uns. Das
Schwein
läßt sich
genüßlich
von mir
durchmassieren,
am
nächsten
Tag
nochmal.
Legt sich
dafür
extra auf
die Seite.
Toll.
Kai kann
in Ruhe an
der Ente
schrauben.
Erholung
von der
langweiligen
Straße,
die jetzt
durch
lichte
Baum-Vegetation
die
Weitsicht
aufs Land
einschränkt.
Immerhin
gibt es
jetzt in
den
Roadhäusern
meist
“Coffee
free” für
den
Driver.
In
Katherine
auf dem
Campingplatz
trauen wir
unseren
Augen
nicht: ein
Toyota
Landcruiser
mit
deutschem
Kennzeichen.
Deutsche
treffen
wir in
Australien
zwar sehr
häufig,
aber
deutsche
Kennzeichen
bisher
noch
nicht, ein
Hinweis
auf
Langzeitreisende,
ansonst
lohnt die
Mitnahme
des
eigenen
Fahrzeuges
finanziell
nicht.
Heidi,
Stefan mit
Tochter
Nathalie
und häufig
mit einem
oder
mehreren
Mitreisenden
(auf dem
Bild mit
Patrick)
sind schon
ein paar
Monate
länger als
wir
unterwegs.

Sie haben
ihren
“Dicken”
nach
Sydney
verschifft
und waren
unterdessen
in
Thailand
unterwegs
[www.toygra.de].
Wir
quatschen
stundenlang,
treffen
uns immer
wieder auf
dem Weg
nach und
von Darwin
und
quatschen
und
quatschen.
–
Kakadu
Nationalpark
Start am
Maguk-Natur-Campingplatz
im
Kakadu-Nationalpark.
Wir
wollten
eigentlich
bei den
Gunlom-Wasserfällen
campen,
aber die
Strecke
dorthin
hätte ca.
80 km
Wellblechpiste
durch
Savanne
bedeutet,
wir sparen
uns diesen
Schlenker.
Der Park
ist
unerwartet
sehr
trocken -
wieder mit
Savannen-Vegetation.
Die
Fliegen
fressen
mich schon
morgens
auf,
mindestens
3-4 sitzen
ständig in
allen
Gesichtsöffnungen.

Es ist
heiß,
leicht
feucht,
die Mücken
und
Bremsen
surren um
mich herum
und ich
werde
langsam
wahnsinnig.
Schatten
ist nicht
wirklich
da, ich
will hier
weg! Kai
steckt das
weg wie
nischte,
nur die
kleinen
Fliegen in
allen
Körperöffnungen
findet
auch er
etwas
störend…
Extrem
trockenes,
z.T.
abgebranntes
Land,
niedrige
Vegetation,
zarte
Bäume,
lichte
Kronen,
kleine
Palmen,
Tagestemperatur
im
Schatten
36 Grad,
am
nächsten
Tag sollen
es 37
werden...
Vor drei
Wochen
waren es
noch 42,
alles im
Schatten
und
Celsius
versteht
sich.
Wir biegen
ab nach
Coinda,
uns steht
der Sinn
zwar nicht
nach
Besichtigung
irgendwelcher
Naturschönheiten,
aber
erstens
sind wir
schon mal
hier und
zweitens
müssen wir
tanken.
Coinda
erweist
sich
unerwartet
als Oase.
Da es
direkt am
Yellow
River
liegt und
dieser
auch zu
dieser
späten
trockenen
Jahreszeit
noch
kräftig
Wasser
führt,
erwarten
uns
zumindest
im
Service-Bereich
der
Tankstelle
und des
danaebenliegenden
Bistros
grüner
Rasen,
Wassersprenger,
dichte
hohe
Vegetation
neben
gepflasterten
Wegen.
Wie viel
eine kühle
grüne
nasse
halbe
Stunde
doch
ausmachen
kann!

Um die
Ecke
können wir
einen
kurzen
Blick auf
den
breiten
Yellow-River
mit
Ausflüglerbooten
erhaschen.
Überall
sind große
Warntafeln
vor
Salties
angebracht.
Die
Bootstouren
auf dem
Yellow-River
in der
Morgen-
oder
Abenddämmerung
sind
berühmt.
Viele
Tiere
suchen in
der späten
Trockenzeit
diese
Wasserstelle
auf, vor
allem auch
Krokodile
und Vögel,
so dass
sie gut
vom Boot
aus
beobachtbar
sind. Da
wir
bereits
auf dem
Kathrine
Gorge Boot
gefahren
sind und
schon
eineinhalb
Krokodile
auf der
Cruising–
Tour in
Daintree
gesehen
haben,
sparen wir
uns diese
teure
Ausgabe
....
Weiter zum
Nourlangie
Rock Area
und dort
zum
Anbangbang-Billabong,
ein Teich
bzw.
Wasserloch,
um welches
man einem
2,5 km
Wanderweg
rundherum
folgen
kann.
Heiße
Zufahrten
außen an
vielen
Stellen,
einzelne
weit
auseinander
liegende
Parkbuchten,
dann beim
Fussweg
zum See in
der Mitte
Schatten
durch hohe
Bäume,
unter
denen rund
um den See
Bänke mit
Tischen
stehen.
Juchhuuu,
wir können
hier ganz
gemütlich
die Füsse
im
Schatten
lüften,
Kaffee
kochen und
Orangen
essen.
Dabei
Seerosen
und Vögel
auf dem
Teich und
über uns
in den
Bäumen
sehen,
hören und
fotografieren.

Regelmäßig
kommen
Rundwanderer
vorbei und
Kurzschnak
ist
angesagt.
So läßt
sich`s
hitzeentlastet
leben.
Natürlich
wartet
unsere
Ente
ziemlich
sauer auf
uns, sie
hat am
Ende volle
Sonne
abbekommen
und läßt
es uns
spüren.
Nach
Jabiru
Richtung
Ubirr Rock
wird die
Vegetation
endlich
etwas
voller,
mehr
Palmen,
bröckelnde
Steine und
Felshügel,
leicht
geschwungeneStraße.
Wir fahren
aufs
Arnhem
Plateau zu
–
Aborigine-Land,
dass nur
mit
Erlaubnis
besucht
werden
darf.
Der
Merl-Naturpark-Campingplatz
bietet für
5,40
Dollar pro
Person
großzügig
abgeteilte
Boxen
unter
lichtem
bis
stärkerem
Schatten
mit
Tisch-Bank-Kombi
und
eigener
Feuerstelle,
zentralen
Toiletten
und sogar
Duschen
(Solarzellen
und
Wasserspeicher
auf dem
Dach) –
hier ist
sogar mal
eine
Recyclingsammelstelle
für
Alu-Dosen
und
Plastikflaschen.

Abends
wollen wir
am
Ubirr-Rock
(5,5 pro
Person)
wandern.
Davor
treffen
wir am
Border
Store zwei
Aussi-Ökos,
mit
Toyota-Landcruiser-Pritsche
und
Bio-Diesel
(abgebranntes
Fish &
Chips-Oil),
die uns
ihren
Darwin-Stadtplan
vermachen
und uns
Tipps für
Darwin
geben.
Da es
jetzt kurz
vor
Dämmerung
ist und
wir eh
nicht mehr
sehr
wanderlustig
sind,
sparen wir
uns den
Ubirr-Rock.
Ein
anderer
Bushwalk-Weg
ist
gesperrt.
Dafür
bietet die
Bootsrampe
am
East-Alligator
River eine
Überraschung,
es ist
tatsächlich
ein Croc
drin!
Unser
erstes -
ohne
geführte
Tour! Der
Fluss ist
grau-braun-schlammig,
überall
stehen
Warnschilder.
Das Croc
lässt
wirklich
nur die
Augen
sehen,
manchmal
lugen
Kopf- und
Nackenpanzer
aus dem
Wasser.
Gemächlich
bewegt es
sich von
einer
Flussseite
auf die
andere –
dreht ...
schaut uns
an ...
Spannung
... schaut
wieder
weg,
schwimmt
zurück.
Über uns
krakelen
weiße
Kakadus
mit gelben
Hauben,
die alle
die
Eigenschaft
zu
besitzen
scheinen,
sich NICHT
fotographieren
lassen zu
wollen. Am
Borderstore
sehe ich
Kai
erstmals
(!) ein
Eis
schlecken,
Wassereisstange,
schön
kühl, das
Süsse wird
grimmig in
Kauf
genommen.

Im Kakadu
Park
halten wir
noch
einmal bei
Mamukala –
dort ist
ein
Birdwatching-Platz
eingerichtet:
Wir
schauen
von
halbseitig
offenen
Häuschen,
bequem im
Schatten
sitzend,
den
verschiedenen
Vögeln auf
einem sehr
großen See
mit
verschiedensten
Gräsern
und
blühenden
Seerosen
zu.
Pelikane,
große und
kleine
Reiherarten,
Ibisse.
Auf dem
Rückweg
zum
gleissenden
Parkplatz
sitzt drei
Meter
neben dem
Gehweg ein
gelb-grauer
Goanna
bewegungslos
aufrecht
und lässt
sich
stoisch
ruhig
fotographieren.
Wir weisen
auch
andere
Besucher
auf in hin
und an
diesem Tag
war er
Fotostar
!! :-)
Darwin
Abends
kommen wir
an und der
erste
Eindruck
zeigt das
eigentliche
Zentrum
von
Darwin,
ganz vorne
am Hafen,
unerwartet
übersichtlich
klein...

Wir
stoppen
auf der
Esplanade
im Park
und
„wandeln“
zum
Wasser.
Am
nächsten
Tag
schauen
wir uns
weiter um:
Aquarium,
Perlenzuchtmuseum,
alte
Oil-Lagerhaus“Katakomben“
usw. haben
wir
entweder
so ähnlich
schon
anderswo
gesehen
oder sie
interessieren
uns nicht
soooo sehr
…
Stattdessen
besichtigen
wir das
Parliment-House.

Es ist
kühl dort
drinnen,
wir
passieren
eine
Sicherheitskontrolle
mit
Röntgen
unserer
Sachen.
Northern
Territory
hat ca.
200 000
Einwohner,
davon ca.
30 %
Aborigines
und
verwaltet
sich seit
den 60er
oder 70er
Jahren
selbst. NT
ist kein
wirklicher
Bundesstaat
von
Australien
wie
Queensland.
Die
australische
Regierung
übernimmt
nur wenige
Aufgaben
für
Northern
Territory.
Der
Sitzungssaal
des
Parlamentes
ist
aufwendig
gestaltet,
mit
schwerem
Holz und
tiefen
Ledersesseln,
Mikrophonen
an jedem
Platz,
extra
Redestuhl,
alles wird
mitstenographiert
(wie wohl
überall
auf der
Welt),
Videokameras
laufen,
Besuchergalerien
rundherum.
Weiter zum
botanischen
Garten. So
wie hier
hatten wir
uns die
gesamte
Kakadu-
und
Darwin-Umgebung
vorgestellt:
Regenwald,
schattig
und grün.
Wasserfall
rauscht,
blühendes
Pflanzenhaus
inder Nähe
mit vielen
Orchidee
und
Tillandsien.
Riesige
alte
Baume,
sogar ein
Flaschenbaum
(Boab).
Eine
Erfrischung
in der
Glut, hier
könnte ich
bleiben.

Mittags um
13 Uhr
weiter zum
Rapid
Creek –
Einkaufzentrum,
dort soll
es den
einzigen „Organic“
– also
Bio- -
Laden in
ganz
Darwin
geben. Er
liegt im
gleichnamigen
Vorort von
Darwin –
wir fahren
schätzungsweise
8 km
dorthin.
Das
Zentrum
scheint
geschlossen
zu sein,
jedoch der
Bioladen
ist offen.
Später
erfahren
wir vom
Besitzer,
dass es am
Vortag
gebrannt
hat und
Komplettstromausfall
herrscht.
Nur die
Geschäfte
mit
eigenem
Generator
können am
heutigen
Samstag
ihr
Geschäft
offen
halten.
Der Laden
ist klein,
aber fein,
mit teuren
und sehr
preiswerten
Angeboten
gleichermaßen.
Köstliche
Bio-Schokoladenvarianten
von 8
Dollar und
daneben
superpreiswerte
und
leckere
ungespritzte
Bananen
für 3,40
das Kilo.
Als
Draufgabe
erhalten
wir vom
Besitzer
zwei
riesige
Beutel mit
Eis (nicht
Eiscreme),
die ihm
bald
wegschwimmen
werden,
uns aber
noch gute
Kühldienste
leisten.
Nachteil:
die
Entenkiste
geht ein
wenig
„schwimmen“,
aber als
„Ente“ ist
ihr das
ganz
angenehm...
Sorgen
machen uns
weiterhin
die Akkus
bzw. das
Akku-Ladegerät
(wir
wissen
noch
nicht, wo
die
Ursache
liegt).
D.h.
momentan
können wir
nur
eingeschränkt
fotographieren.
Außerdem
brauchen
wir
dringend
neue
Reifen.
Die
Straßen
haben sich
als
Gummifresser
erwiesen
und wir
fahren
keine
Reifengröße,
die in
Australien
üblich
ist…. Wir
haben zwar
hier in
Darwin,
der
einzigen
“großen”
Stadt für
ein paar
Tausend
Kilometer,
schon 3
alte Käfer
gesehen,
aber wir
sind
momentan
nicht
nicht
bereit,
für diese
vage
Option
einen
weiteren
Tag in
Darwin zu
bleiben.

Der uns
empfohlene
Sunset
Market am
Mindill
Beach
beginnt am
heutigen
Sonntag
leider
erst um 16
Uhr, also
besuchen
wir vor
unserer
Weiterfahrt
in den
Litchfield
Nationalpark
den Rappid
Creek
Market Er
soll
ähnlich
wie der
Sunset
Market,
wenn auch
viel
kleiner
sein. Wir
finden
viele
Gemüse,
Obst- und
Kräuterstände,
Gekochtes
und
Gebratenes,
oft von
Asiaten,
z.T
normale
Preise,
z.T. viel
preiswerter,
z.B.
Schale
Jackfruit
2 Dollar,
Kilo
Bananen
nur 4
Dollar im
Vergleich
zu
Woolworth
momentan
um die 9
Dollar.
Frischer
großer
Obstsalat
5 Dollar.
Tanken
konnten
wir in
Darwin
sehr
preiswert
bei
UNITED,
das
unleaded
Benzin nur
117,9
Dollar im
Gegensatz
zu allen
anderen
Markentankstellen,
wo das
unleaded
bei ca.
133,9
Dollar
lag. Uns
wundert,
dass die
Australier
sich nicht
bei UNITED
stapeln
und
weiterhin
bei den
anderen
Tankstellen
tanken...
Wir
fabulieren:
Verkauft
UNITED mit
Wasser
gemischtes
Benzin???
Bisher
fährt die
Ente
problemlos
damit...
Litchfield
Nationalpark
Wir folgen
dem Stuart
Highway
Richtung
Süden aus
Darwin
raus. Nach
ca. 90 km
biegen wir
rechts
nach
Bachelor
ab. Der
Litchfield
Park
präsentiert
sich mit
schmalen
Straßen,
die sich
über
sanfte
Hügel
leicht auf
und ab
schlängeln.

Wir halten
in
glühender
Hitze, ca.
38 Grad im
Schatten,
bei (fast)
jeder
ausgeschilderten
Sehenswürdigkeit.
Es ist
leider
Sonntag
und mit
uns tun
das nicht
nur die
Touristen,
sondern
auch
sämtliche
Sonntagsausflügler
aus Darwin
und
Umgebung...
Wir
schauen
die
magnetischen
Termiten
an, die
ihre
Bauten
genau nach
nord-süd-Richtung
ausrichten,
das Buley
Rockhohle
– ein über
Steine
abwärts
plätschender
ca. 2-3 m
breiter
Bach,
leicht
schattig,
der
Steinbecken
bildet, in
denen
gebadet
(eher
gesessen)
werden
kann.
Herrlich
kühl für
uns,
endlich
mal wieder
die
kochenden
Motorradfüsse
ins kalte
Wasser zu
halten.
Florence
Falls –
Lookout
von oben
auf die
Wasserfälle,
über 134
Stufen
hätten wir
runter
gehen
können, um
im großen
natürlichen
Schwimmbecken
direkt
unterhalb
der Falls
zu
schwimmen.
Wir
genießen
die
Aussicht
von oben …
Als
nächstes
die Tolmer
Falls –
nur ein
Lookout
sehr weit
oberhalb
mit sehr
tiefem
Blick ins
Becken,
scheinbar
kommt man
nicht
weiter ans
Becken
ran. Zum
Abschluss
die
Wongi-Falls,
herrlich
ebenerdig
erreichbares
großes
natürliches
Schwimmbecken
direkt
unterhalb
des
Wasserfalls.
Daneben
ein
Wanderpfad
hinein in
wirklich
dichten
Regenwald.
Beides
erfrischend
bei der
Hitze!

Mittlerweile
haben wir
festgestellt,
dass der
Litchfield
sandig ist
und wollen
die
4WD-Road
am Ende
des Parks
in
Richtung
Süden nach
Katherine
nicht
riskieren.
Also die
gleiche
Straße
wieder
raus aus
dem Park.
Zurück in
Katherine
auf dem
Riverview
Campingplatz
am
Victoria
Highway
bei den
Hot
Springs.

Unser
Ladegerät
– oder
sind es
die Akkus
? – spielt
immer noch
verrückt.
Wir haben
Glück: ein
Engländer,
unterwegs
seit 5
Jahren mit
seiner
Frau in
einem
Hymer (!),
kann uns
die
meisten
Akkus mit
seinem
Charger
aufladen
und gibt
uns den
Tipp, es
bei der
Franchisingkette
BatteryWorld
in großen
Städten zu
versuchen.
Kai öffnet
das
Ladegerät
selbst.
Eine Spule
hat
einseitig
keinen
Kontakt –
er lötet
die Stelle
mit
Schraubendreher
und
Benzinkocher.
Mal
abwarten,
ob es
jetzt
wieder
lädt.
Weiterhin
kein
Erfolg bei
den
Reifen….
Den
Enten-Endantrieb
dichtet
Kai in
einer
Werkstatt
mit
Teflonband
ab, mal
schauen,
ob es
halten
wird.
Viele
Insekten
bisher im
Northern
Territory,
Kakadu und
Litchfield
(Sandfliegen,
kleine
Fliegen,
Mücken,
große
bremsenähnliche
Stechfliegen).
Alles ist
hier
extrem
trocken
–Trockenzeit
halt – und
die
Temperaturen
liegen
zwischen
36 und 40
Grad im
Schatten.
Fliegen im
Gesicht,
Mücken und
andere
Stechplagegeister
ärgern.
Zudem
hatten wir
uns diese
Gegend -
vor allem
die
National
Parks -
ganz
anderes
vorgestellt
und sind
gerade ein
bißchen
enttäuscht.
Immerhin,
wir haben
schöne
Wasserfälle
mit
natürlichen
Schwimmbecken
im Fels
gesehen –
der Weg
dahin war
allerdings
verdammt
weit,
eintönig
und
trocken.
Aufwand –
Nutzen ???

Morgen
starten
wir auf
den
nächsten
Streckenabschnitt:
Western
Territory,
Bungle
Bungles,
Tanami-Track,
dann Alice
Sprince im
„Red
Centre“.
Alles
wahrscheinlich
wieder
heiß und
trocken,
aber ab
Alice
Springs
wird es
hoffentlich
etwas
kühler und
dann im
Süden
später
auch
wieder
grüner.
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